Wir über uns

Die Firmengeschichte des Familienunternehmens Herrscher reicht bereits 100 Jahre zurück.

Im Jahre 1912 hat Johann Herrscher, der Urgroßvater der heutigen Firmenchefs Jochen und Jürgen Herrscher, seinen Steinmetzbetrieb in der Hirtengasse 1 bis 3 gegründet, wo sich heute noch ein Ausstellungsraum befindet.

Die Söhne sind stets in die Fußstapfen der Väter gestiegen. Im Jahr 1988 haben Jochen und Jürgen Herrscher ebenfalls ihre Meisterprüfung zum Steinmetz und Bildhauermeister abgelegt um den Betrieb vom Vater Alfred Herrscher zu übernehmen. Ihnen war klar der Betrieb muss erweitert werden.

In der Altstadt war dies einfach zu beschwerlich. Es musste alles per Hand abgeladen werden und passende Lagerflächen haben gefehlt. Der Betrieb in der damaligen Form hätte auch keine drei Familien ernährt.

So hat die Firma Herrscher den Sprung gewagt und im Industriegebiet „Am Igelsbach“ erst mal 52 Pappeln abgeholzt. Wo mittlerweile 800 m² Produktionsfläche, 150 m² Büro und 3000 m² Lager entstanden sind, war dereinst nämlich ein kleiner Wald.

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Nun bannen unzählige Steinplatten, ein regelrechter Wald aus Marmor und Granit, den Blick beim Vorbeifahren. Zwei imposante Säulen säumen die Einfahrt und öffnen den Weg zur dezent gehaltenen Fertigungshalle und den anschließenden Büroräumen. Alles andere würde auch nicht zur Firmenphilosophie der beiden Chefs, zur Entwicklung bzw der Gesamteinstellung des Natursteinbetriebes passen. Bodenständigkeit sind ihnen wichtig! Wenn es sein muss schaffen sie rund um die Uhr und sie sind eine der wenigen Unternehmen, die noch das gesamte Spektrum eines Steinmetzbetriebes anbieten.

Für den konservativen Hausbau mit Fenstersimsen, Treppen und Bodenbelägen, für den Innenausbau mit Küchenarbeitsplatten, Bädern oder fahrbaren Kaminen,sowie Marmorplatten,hinter denen sich moderne Infrarot-Technik verbirgt, für die Gestaltung des Saunabereichs und auch des Gartens gibt es stets eine ganz besondere Lösung aus Naturstein.

Prinzipiell hat sich das Berufsbild jedoch stark gewandelt. Es wird heute mit modernster Technik gearbeitet. Eine CNC- Maschine, eine vollautomatische Kantenschleifmaschine und ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum, das Werkstücke komplett fertigstellt, nehmen den Großteil der Fertigungshalle ein.

Auf Saugknöpfen schwebt eine zentnerschwere Steinplatte und kann per Knopfdruck durch einen Arbeiter zum jeweiligen Bearbeitungsplatz gebracht werden.

Die Steinplatten bezieht die Firma Herrscher meist aus Italien. Fotografiert und mit einem Chip versehen, können am Computer einzelne Natursteinplatten ausgewählt werden. In der Regel hat eine Platte die Größe von 3 x 1,80 m und wiegt bei einer Stärke von 3 cm rund 500 Kilo. Trotz aller Technik kein leichter Beruf jedoch Dank modernster Absauganlagen weit aus weniger staubig als früher.

Rund um die Fertigungshalle lagern die Steinplatten und wöchentlich trifft eine neue Lieferung aus Italien ein. Die Firma Herrscher arbeitet nicht nur eng mit regionalen und überregionalen Schreinern und Handwerkern zusammen, sondern beliefert auch seit 25 Jahren Deutschlands größten Ladenbauer.

In Saudi Arabien,Katar,Zermatt oder auf Sylt und Rügen (um nur einige Stationen zu nennen) finden sich Steinplatten, Thekenplatten, Bodenbeläge und mehr von der Rothenburger Firma.

Für namhafte Handelsketten fertigt das Unternehmen Thekenabdeckungen jeglicher Art an.

Jeder Privatkunde ist der Firma Herrscher sehr wichtig und muss auch nicht zurückstehen.

Auch im Grabmalbereich ist sie gerne mit individuellen oder außergewöhnlichen Lösungen dabei.

Großes Engagement zeigen die Unternehmer im ökologischen Bereich:

Unter anderem benötigt die Firma am Tag rund 60 Kubikmeter Wasser zur Kühlung der Diamantschneideblätter. Dafür wird Regenwasser verwendet welches in einer eigenen Entschlackungs-anlage wieder aufbereitet und erneut in den Kreislauf eingespeist wird .

Eine Photovoltaikanlage sorgt für „grünen Strom“. Bei der Vergabe von Großaufträgen zählt manchmal auch die Energieeffizienz.

Die Firma beschäftigt mittlerweile 13 Mitarbeiter. Darunter befindet sich auch schon die nächster Generation Timo und Nick Herrscher welche in der Firma den Beruf des Natursteinmechaniker erlernt haben und bereits im Juli 2009 ihre Gesellenprüfung erfolgreich ablegten. Das Büro ist auch in Familienhand, es wird von Antonia und Sabrina Herrscher geführt.

Ein Naturstein ist etwas Besonderes, sein Einsatz wertet auf, hat etwas von Ewigkeit.

Wir wissen ihn gut in Szene zu setzen.

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